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Mai 2010:
Fatouna |
(Araber-Berber Stute, a.d. Islie, v. Impossible, geb. 2006)
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Es sollte nicht das Letzte sein :-)
Es war im Sommer 2008 als wir uns auf den Weg zum Gestüt Azzayani machten.
Wir wollten jene sagenumwobene Rasse , den Araber-Berber , besser kennen lernen.
Während einer Reise nach Tunesien hatten wir zum ersten Mal die Gelegenheit,
diese Pferde life zu erleben! Es war während einer Fantasiavorführung,
wo wir auf die Pferde aufmerksam wurden. Atemberaubend! Die Tiere waren im Vorhof des
Besitzers an einer Schnur angebunden und leisteten wahre Wunder;
nachmittags trugen sie die Urlaubsgäste auf dem Rücken wurden angespannt oder zur
Feldarbeit eingesetzt... Wir waren fasziniert von dem wesen dieser Pferde;
waren sie doch so nahe am Menschen!
Gesagt, getan; wir haben eine Übernachtung mit Proberitt und Ausritt gebucht und
waren gleich überzeugt; wir wollten unbedingt ein solches Pferd besitzen!
Unsere Beobachtungen während der Reise wurden auf dem Gestüt gefestigt!
Menschenfreundlich und nah, überlegt, loyal und nicht scheu!
Ausgestattet mit einem "will to please" und dem nötigen Temperament ohne
aber den Kopf dabei zu verlieren.
Während unseres Aufenthaltes wurden wir sehr nett empfangen und man kümmerte
sich rührend um uns! Wir konnten sämtliche Pferde probereiten. Es war ein Gedicht!
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Nun wollten wir uns aber nicht gleich ein weiteres Pferd anschaffen,
bis wir auf Fatouna gestossen sind... Sie war damals zweiährig und in die Stutenherde integriert.
Man stellte uns die Elterntiere vor; Stute Islie und Hengst Impossible!
Wir waren gleich begeistert als wir die wundervollen Gänge beobachten konnten!
Vorsatz hin oder her; wir kauften die Stute gleich bei unserem ersten Aufenthalt und
konnten es nicht erwarten, sie nach Luxemburg zu holen!
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Fatouna ist im September 2008 bei uns eingezogen und ist mittlerweile
mit den restlichen Pferden mit uns umgezogen: Sie profitiert von grosszügigen
Offenställen und wohnt in einer gemischten Herde.
Ihre Ausbildung kann man wie folgt beschreiben: Sattel drauf; Bodenarbeit; Anreiten;
Grundausbildung in der Halle und ab ins Gelände!
Wir hatten keinerlei Probleme um die Stute selber auszubilden;
sie ist sehr wissbegierig, möche gefallen und möchte Leistung für ihren Menschen bringen!
Seit einem Jahr wird sie regelmässig im Gelände geritten und wird auf ihre Zukunft
als Wanderreitpferd vorbereitet! Mit Fatouna wurde der Grundstein unserer Faszination
gelegt; wir haben bald schon daran gedacht, mit ihr zur Zucht zu schreiten und
somit soll sie im Jahre 2011 den Ausnahmehengst Guerrouane ait Azzayani kennenlernen :-) ...
Es sollte nicht das Letzte (Pferd) sein... und weitere folgten sogleich...
Linda und Sacha
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Meine eher skurrile Suchanfrage im Sommer 2007 bei Google lautete
„
Branderup Arnsberg“.
Vor kurzem eines neuen Jobs wegen von Bonn ins Sauerland umgezogen,
war ich auf der Suche nach einer Reitbeteiligung und Beschäftigung
in der neuen Umgebung für den Feierabend. „Suche Reitbeteiligung
für meinen Berber-Wallach. Liebt Zirkuslektionen. Nach Bent Branderup
geritten, brav im Gelände, auch mit mehreren Pferden. Kein Anfängerpferd.
Arnsberg.“
Einige Zeit, nachdem ich auf die Anzeige per email geantwortet hatte, meldete
sich die Besitzerin des Berber-Wallachs telefonisch. Wieviele Tage in der Woche
ich mich denn um das Pferd kümmern wolle? (Ich dachte an 1-2 mal pro Woche).
Sie habe ihrem Chef an diesem Tag zugesagt, beruflich für drei Jahre nach
Hongkong zu gehen, um dort ein Vertriebsbüro zu eröffnen. Ihr Umzug
nach Hongkong sei für den übernächsten Monat geplant. Ob ich mir
vorstellen könne, das Pferd für die nächsten drei Jahre komplett
zu betreuen? (Wie bitte?!).
Wir verabredeten uns für den darauffolgenden Tag. Besitzerin Melanie und
Berber waren mir sympathisch, der kleine Privatstall betrieb eine Auslauf-
Gruppenhaltung, hatte einen gepflegten Reitplatz und einen Roundpen. Bei einer
Absage meinerseits hätte seine Besitzerin Idir für die Zeit ihres
Auslandsaufenthaltes zurück in die bewährten Hände des Gestüts
Azzayani gegeben. Ich bat darum, per weiterer Anzeige noch eine zweite Betreuung
zu suchen, da ich mich nicht jeden Tag um den Berber kümmern könne.
Auch das funktionierte – nunmehr seit September 2007.
Seit dem verfügt Idir über drei Frauen – Besitzerin Melanie,
Geländereiterin Katja und mich.
Er fährt mit in den Urlaub, wird von uns in Form des wunderbaren Unterrichts
bei Marius Schneider (www.gestuet-moorhof.de) weiter ausgebildet, hat bei Peter
Pfister das Kompliment und Teppich-Ausrollen gelernt, geht mehrmals in der Woche
zusammen mit seiner Freundin, der Islandstute Askja, ins Gelände –
und wird von seiner Besitzerin Melanie oft als das bestumsorgteste Pferd weit und
breit beschrieben.
Die beiliegende Fotoserie beschreibt Idir besser als viele Worte: Stallbesitzerin
Mandy versucht, Idir zu überreden, sich in den Stall bringen zu lassen.
Dorthe Brink
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März 2010: Ghazal Ait Azzayani |
(Hengst, Palomino-Sabino Schecke, geb. 24.04.2007 a.d. Ghita von Guerrouane)
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Auf der Suche nach einem Pferd mit “weichen Gängen” bin ich durch Zufall
auf die Rasse Berber bzw. Araber-Berber gestoßen. Nach einigen Mails und Gesprächen
mit verschiedenen Züchtern, entschloss ich mich, den weiten Weg nach Hessen auf mich
zu nehmen um mir die Pferde vom Gestüt Azzayani anzuschauen.
Mein Augenmerk viel sofort auf den, zu dieser Zeit noch recht unscheinbaren Junghengst
“Ghazal”. Auf dem Gestüt durfte ich dann den Zucht-Hengst Guerrouane
(Vater von Ghazal) probe Reiten. Dies war das entscheidende Erlebnis!
Ich habe noch nie auf einem so angenehm zu reitenden Pferd gesessen!
Sogar ohne Sattel konnte ich trotz meiner Rückenprobleme in allen Gangarten sehr gut sitzen!
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Anfang April 2009 war es dann soweit. Ghazal ist bei uns eingezogen!
Er lebt nun zusammen mit unserem Appaloosa Wallach “Nominee” im Offenstall.
Die beiden kommen täglich (auch im Winter) auf die Weide und toben was das Zeug hält!
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Nomi muss sich einiges gefallen lassen!
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Nachdem Ghazal nun fast schon ein Jahr hier bei uns ist konnte ich ihn sehr gut kennen lernen.
Er hat ein überaus angenehmes und umgängliches Wesen, ist sensibel, leichtführig und mutig.
Er zeigt sehr harmonische und ausbalancierte Bewegungen mit toller berbertypischer
Bergaufgaloppade.
Die „Bodenschule“ hat er schon weitgehend durchlaufen und sich dabei sehr schlau,
geschickt und lernfähig gezeigt. |
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Ghazal ist einfach ein Pferd zum schwärmen! |
Im Januar 2010 sind noch 2 weitere Araber-Berber Pferde abstammend von der
Azzayani-Zucht, zu uns gekommen! |
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Es sind “Inaya”, Stute, Fuchs, geb. 22.04.2009,
a.d. Chayenne Ait Azzayani von Maazouz
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und “Isamiya”
, Stute, Falbe, geb. 20.04.2009, a.d. Dalila Ait Azzayani von Goumai |
Februar 2010: Hafida Ait Azzayani |
(Araber-Berber Stute, a.d. Islie, v. Houssam, geb. 2008)
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Es kommt oft anders als man denkt…
Zum Araber-Berber Luft schnuppern haben meine Mutter und ich uns im Mai 2008 auf den Weg nach Hessen gemacht, wir waren alles andere als auf der Suche nach einem neuen Pferd, da ich zu der Zeit mit meinem zweiten Kind hochschwanger war und ein paar Tage zuvor meinen Isländer Wallach aus akutem Zeitmangel, nach wunderschönen 10 Jahren verkauft habe.
Hafida sahen wir zum ersten Mal im zarten Alter von zwei Wochen im Gestüt Azzayani, die Zuchtstuten waren mit ihren Fohlen in der Reithalle zum spielen und toben. Ab diesem Moment ging uns die kleine braune Araber-Berber Dame nicht mehr aus dem Kopf!
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Hafida im Alter von 2 Wochen
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Zwei Wochen später haben wir den Kaufvertrag unterschrieben.
Nach dem Absetzen vom Mama Islie kam Hafida Ende Oktober 2008 auf das Berbergestüt Amazir
der Familie Bacher nach Kaisersbach. Dort steht sie zusammen mit Ihresgleichen im Offenstall
und wir sind lediglich ein paar Kilometer von ihr entfernt.
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Oktober 2008 in Kaisersbach
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| "Bei Hafida stimmt einfach alles"
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Für uns ist Hafida DAS Pferd schlechthin. Wir sind jedesmal wieder begeistert,
wie sie sich entwickelt und genießen das gemeinsame (zusammen)wachsen.
Unsere anfängliche Unsicherheit war völlig unbegründet, Hafida bietet uns heute
noch immer Schritt für Schritt etwas Neues an. Halfter anlegen, aus der Herde
holen, sich führen lassen, anbinden, putzen, Hufe auskratzen: alles total
problemlos und das von Anfang an.
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Hafida im Juni 2009
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Sie ist wirklich cool und das in jeder Lebenslage,
lässt sich von nichts aus der Ruhe bringen und obendrauf noch super lieb.
Heute ist sie eine richtig hübsche, große, elegante Pferdedame geworden.
Wir gehen jedes Mal wieder mit einem grinsen im Gesicht nach Hause.
Viola Bäuerle & Helga Ernst, 1. Februar 2010 |
Hafida heute
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| Januar 2010: Phoulad in der Tiergestützten Therapie |
Phoulad (Wallach, Rappe, Stockmaß 1,52 m) kam als 4-jähriges Verkaufspferd aus Marokko und lebt nun bei Fatouna Ait AZZAYANI (Araber-Berber Stute, a.d. Islie, v. Impossible, geb. 2005) und anderen Pferden. Bald geht auch Idrissia (Araber-Berber, geb. 2009, a.d. Banasa, v. Maazouz) zu dieser kleinen Pferdefamilie und wer weiß, wer noch? Phoulad wird artgerecht im Offenstall gehalten, liebt er ausgedehnte Wanderritte, wird mit Halsring, Feuerfackel oder Fahne auf Vorstellungen geritten und zeigt einen wunderbaren Tölt!
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| Phoulad mit seiner Besitzerin Linda Poos |
| Bericht einer Patientin |
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Gestatten, mein Name Ingrid *, 52 Jahre alt, Lehrerin. Ich bin alkoholkrank! Sacha, unser Tiergestützter Therapeut hat mich gebeten, ein paar Worte über mich und Phoulad zu erzählen für die neue Rubrik „Erlebnisberichte“ auf der AZZAYANI-Webseite.
Nun, als ich zur stationären Rehabilitation kam wollte ich eigentlich niemanden mehr an mich heran lassen; hatte ich doch zu viele schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht! Dann hiess es; „Komm doch mal mit zu den Tieren“! Ich wollte das nicht, ich wollte meine Ruhe haben. Irgendwie habe ich dann doch eingewilligt und bin mit zum Hof gefahren.
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Unser Therapeut wollte, dass wir Pferde putzen! Ich hatte Angst vor diesem riesigen schwarzen Tier was ich bis dato nicht kannte, doch mit der Zeit konnte ich Phoulad spüren, ich konnte ihn riechen und wahrnehmen! Irgendwie war es dann doch ein Erlebnis, das ich bis jetzt noch nicht in Worte fassen kann! Die Nähe kam mir fremd, aber auch bekannt vor! Ich weiss noch genau, wie ich angefangen habe laut zu weinen! Endlich wieder Nähe, Wärme, Geborgenheit. Ich konnte mich gehen lassen und wurde nicht verurteilt! Danke Phoulad! Danke dafür dass ich nicht alleine bin! Danke dass ich wieder spüren darf!
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Jetzt blicke ich auf drei Monate Therapie zurück und denke noch an mein erstes „Join up“ welches ich mit Phoulad, dem wilden Hengst (so wurde er von anderen Patienten beschrieben) machen durfte! Was für ein Gefühl! Ein Pferd , das ganz in Freiheit ist und sich nur durch meine Körperbewegungen lenken lässt! Ich kann es nicht beschreiben. Ich habe gelernt, dass wenn mir Vertrauen geschenkt wird, ich auch vertrauen kann. Phoulad hat mir es bewiesen! Ganz in Freiheit und ohne Halfter konnte ich ihn für mich gewinnen und er ist mir ohne zu Zögern gefolgt! Auf meinem Weg war er ein Lehrer. Danke Phoulad! Ich habe gelernt im Hier und Heute zu leben! Vergessen werde ich dich nicht!
Ingrid * (Name von Redaktion geändert) |
Unsere Pferde und anderen Tiere werden alle zur sogenannten Tiergestützten Therapie eingesetzt. Diese differenziert sich in jenem Punkt von der Hippotherapie, dass der Klient auf der emotionalen Ebene und in möglichster Freiheit mit dem Pferd arbeitet. Die Tiere müssen als einzige Voraussetzung dafür eine gute Sozialisation und einen Grundgehorsam aufweisen. Weitere Ausbildung ist nicht notwendig.
Falls ausführlichere Informationen bezüglich unserem Tiergestützten Angebot gewünscht werden, so laden wir sie herzlichst zum Besuch unserer Homepage: www.almuluyah.jimdo.com ein.
Sacha Dupont
Luxemburg, 6.1. 2010
(Tiergestützte Therapie und –Aktivitäten im Rahmen der stationären Behandlung von alkoholkranken, medikamentenabhängigen und mersönlichkeitsgestörten Patienten)
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