Aitseddiks Salzgesellschaft baut Salz unter Tage in einer Mine nahe Mohamedia ab, nur 20 Kilometer von Casablanca entfernt, in mehr als 500 Metern Tiefe. Eigentlich wird das Salz in der chemischen Industrie genutzt, vor allem für die Herstellung von Kunststoffen und Chlor. Aber besonders die Verbindung zu Deutschland hat dazu geführt, dass die Salzwerke nun Streusalz zum Exportschlager Nummer eins gemacht haben.
"Wir sind natürlich sehr stolz darauf, unseren deutschen Freunden zu helfen", erklärt Aitseddik. "Denn wir profitieren ja auch in unseren Minen von deutscher Technik und deutschem Wissen, und da wollen wir natürlich, dass die Deutschen mit uns zufrieden sind."
Und was, wenn das Chaos von Schnee und Eis noch länger anhält? "Keine Sorge", sagt Aitseddik. "Nachschub ist schon unterwegs." Das Schwesterschiff der Tiwala wird in den nächsten Tagen in Hamburg einlaufen. Und spätestens dann kann weitergestreut werden. Mit bestem Salz aus dem Königreich Marokko. |